Ausbeutung stoppen

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Faire Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Viele Menschen aus Bangladesch im In- und Ausland sind vor allem im Niedriglohnsektor tätig. Neben chronischer Unterbezahlung sind unregelmäßige und übermäßig lange Arbeitszeiten ein großes Problem. Wichtige Arbeitsschutzmaßnahmen fehlen zum Teil völlig.

Knebelverträge sind weit verbreitet. Sich in Gewerkschaften zu organisieren ist vielen Arbeitnehmern verboten. Wer dennoch widerspricht, wird in der Regel gefeuert und umgehend von einem der zahlreichen arbeitssuchenden Landsleute ersetzt.

Gegen Armut und niedrige Löhne 

Bildung ist ein wichtiger Schritt, um die Ausbeutung von Arbeitskräften zu verhindern. Wer eine abgeschlossene Berufsausbildung hat, für den ist die Gefahr, ausgebeutet zu werden deutlich geringer.

Zum einen werden Abhängigkeiten verringert, da ein Berufsabschluss bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt ermöglicht. Arbeitnehmer haben dadurch eine größere Wahlfreiheit und sind nicht mehr gezwungen, unterbezahlte Jobs anzunehmen, die normalerweise von ungelernten Kräften übernommen werden. Zum anderen ist ein Abrutschen in den Niedriglohnsektor weitaus weniger wahrscheinlich.

Leitung und Lehrkräfte der Momarizpur Vocational School and College legen großen Wert darauf, Schüler für die negativen Folgen der Ausbeutung zu sensibilisieren.

Die Ausbildung an der Schule soll den Absolventen nicht nur bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt ermöglichen. Sie soll auch einen Beitrag leisten, das gesamtgesellschaftliche Problem der Ausbeutung anzugehen.